One foot, in front of the other foot, in front of the one foot, in front of the other foot, in front of the one….


Gorgeous Emilie Autumn, taken from the 'Fight Like A Girl'-Tour poster Am 22.03. war Emilie Autumn mit ihren Bloody Crumpets wieder in Hamburg, nach 2 Jahren konnte ich sie endlich mal wieder live sehen. Musikalisch bin ich ja schon seit Jahren begeistert, 2009 durfte ich sie dann das erste mal live erleben und es war einfach klasse. Dann das erste grandiose Konzert, und nun also das dritte mal.

Diesmal gab es sogar VIP-Tickets für die Europa-Standorte (letzes Jahr – zumindest überall wo wir geguckt hatten, nicht), was ich nicht mitbekommen habe (ich sollte mal wieder aktiver im Fanforum werden 🙄 ) – das hätte den Abend wohl noch getoppt. Naja – wir waren leider auch sehr spät dran, mit Karten bestellen – hoffentlich dann das nächste mal! Jedenfalls war der Abend auch so grandios, auch wenn mich das mich umgebende Publikum ein bisschen genervt hat – das damals im Knust ist viel mehr mitgegangen und hatte auch weniger – sorry – Spinner, als jetzt im Gruenspan.
Emilie ist dafür allerdings meiner Meinung nach sehr viel ernster geworden. Insgesamt war das Konzert sehr viel emotionaler und auch düsterer, trotz der vielen weiterhin sehr verspielten Einlagen von ihr und ihren Tänzerinnen. Das könnte allerdings auch an den vielen neuen Songs liegen, die noch nicht veröffentlicht sind, und erst auf dem (hoffentlich) bald erscheinenden Album “Fight like a Girl” offiziell zu erwerben sein werden. Dadrunter ganz ganz große Songs, wie Gaslight oder Take the Pill; und natürlich auch Fight like a Girl.
Neben dieser neuen, düsteren Seite gab es aber auch sehr viel bekanntes, wie z.B. Veronica’s Feather Dance zum Song Domiant, Massen an in die Menge fligenden Muffins und Cookies die von Tee begleitet wurden, das Rat Game, etc.

Aber eigentlich sollte dies auch kein Konzert-Review werden. Vielmehr krieg ich neben den beiden obigen Songs auch den folgenden Song nicht mehr aus dem Kopf:

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The Little Regrets are sometimes pretty reckless


Thumbnail, welches mir sofort ins Auge sprang
Ja, manchmal ärgert es mich schon, etwas nicht getan zu haben. Letztes Jahr beispielsweise, da habe ich mich gegen ein Konzertbesuch von Evanescence, die seit etlichen Jahren endlich wieder ein Album heraus gebracht hatten, und mit diesem auch Deutschland besuchen wollten.

Der eine Grund waren die Orte – so traten Evanescence lediglich an vier Standorten in Mittel und Süddeutschland auf und die Städte Offenbach, Düsseldorf, Berlin und München sind einfach mal fast schon eine Tagesreise für sich.

Dennoch, tatsächlich hätte sich München – der Ort der am weitesten weg war – sogar angeboten, da wir dort sogar eine Übernachtungsmöglichkeit gehabt hätten. Doof nur, wenn zu einer Reise die für sich schon gute 100€ im allergünstigsten Fall kostet (Billigflieger), auch noch eine genau so teure Eintrittskarte kommt, dann denkt man halt nach, ob einem das wirklich wert ist. Vor 10 Jahren noch hätte ich wahrscheinlich nicht gezögert, aber Evanescence ist eine Band die sich sehr durch den Kommerz geändert haben, und die heute einfach nicht mehr das sind, was sie noch damals bis zu ihrem offiziellem Debütalbum Fallen (das eigentlich keines ist, denkt man an das Album Origin, oder die EPs “Evanescence”, “Sound Asleep/Whisper” oder “Mystary”, die alle vor “Fallen” kamen) und die wenigen Jahre danach waren.

Ärgern tut mich jetzt aber tierisch, dass ich, durch Zufall erfahren habe, wer die Vorband The Pretty Reckless eigentlich tatsächlich ist. Da stoße ich doch bei meiner Recherche für meinen Artikel zur Band Dead Can Dance auf den oben angegebenen Thumbnail, und denke mir: Das Mädel kennst Du doch? Aber was hat die denn auf einer Musik-Seite zu tun? Oder verwechselst Du sie gerade nur?

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