HENKE im Fernsehn!


Am Tag verlier ich Jahre
Alle Blätter werden weiß
Wer ich bin?
Morgen habe ich es vielleicht vergessen…

Wer ich bin – vergessen…

Ein kleiner Programmhinweis an alle schwarzen Seelen, die meinen Blogs folgen:

Heute abend um 23 Uhr ist einer der wirklich raren Momente im Fernsehn, denn dort zeigt der Sender iM1 in der Sendung vom gleichnamigen Szenemagazin Orkus! TV die Prämiere von HENKEs zweitem Musik-Video. Diesmal hat es das Stück “Vergessen” des neuen Albums “Maskenball der Nackten” (dass ich hier eigentlich auch noch einam vorstellen wollte, da es phänomenal gut geworden ist).

Der Name lässt es schon vermuten – bei dem Song handelt es sich um einen sehr ergreifenden Song der um das Vergessen geht. Oswald Henke, der wie er in einer seiner Ansagen mal durchsickern lies, dass er in der eigenen Familie einen Alzheimer-Fall hatte, versteht es, diese Thematik ergreifend umzusetzten. So war ich schon beim ersten Hören des Songs auf der diesjährigen Tour vollkommen in den Bann gezogen. Die Darbietung in Form eines Videos klingt also äußerst vielversprechend.

Über iM1 hatte ich ja schon zur letzten Video-Premiäre von HENKE berichtet. Wer keinen Satelitenempfang, oder wie ich keinen Fernseher hat, kann das ganze auch online über die Webseite des Senders empfangen. Einen kleinen Vorabteaser haben HENKE selbstverständlich auch schon gebastelt!

Henke, iM1, Dresden Dolls, Amanda Palmer, Hannah Fury


Ich sollte gerade eigentlich lernen, was man vielleicht auch daran merkt, dass ich mal wieder überaktiv auf Facebook unterwegs bin, und mein Zimmer aufgeräumt ist, und es mich juckt, auch die Küche sauber zu machen – selbst wenn der Zustand gerade absolut nicht durch mich verschuldet ist…

Diese kleine Information hier ist es aber dennoch Wert, geteilt zu werden, wie ich finde (und wenn ich schon dabei bin, kann ich natürlich auch noch ein paar Worte zu etwas zugehörigem verlieren 😉 ) – quasi ein kleines Update zu meinem Musik-Leben. Also fangen wir an – ich kopiere ganz dreist die Mitteilung die HENKE und auch Oswald Henke über Facebook verbreitet haben:

Henke/iM1

Liebe HENKE-Fans, -Freunde und -Interessierte,

wir dürfen feierlich verkünden, dass das offizielle Musikvideo zu unserer neuen Single “Zeitmemory” MORGEN Weltpremiere im Rahmen von OrkusTV auf iM1 feiern wird. Startschuss ist um 23.00 Uhr, empfangbar ist das ganze über:

ASTRA – 19,2 Grad Ost
DVB-T Berlin – Kanal 56
DVB-T Hessen – Kanal 52
Unitymedia – Kanal 29
Kabel BW – Kanal 57
primacom – Kanal 65
T-Entertain – Kanal 96
Vodafone TV – Kanal 50

Super empfange nichts davon? iM1 scheint auch das komplette Programm online zu streamen – damit wäre es der erste Sender, der in meinen Augen eine Berechtigung dafür hätte, hier überhaupt einen Anspruch auf eventuelle GEZ-Gebühren für den Netzanschluss zu fordern (sofern das denn überhaupt rechtens sein soll) – aber es ist ja scheinbar auch kein öffentlich rechtliches Fernsehen). Und nicht nur OrkusTV hört sich nach einem sehr interessanten Sendeformat an. Ich hab heute eine weile rein geschaltet, und bin sehr angetan von dem was ich gehört habe – sehr viele gute, und doch eher wenig bzw. oft sogar von anderen Sendern garnicht gespielte Titel – ein recht bunter Mix, der mir gut gefällt. Auf der Suche nach Informationen bin ich dann noch auf dieses Zitat des Direktors von iM1 gestoßen:

Nachdem wir bereits seit 3 Jahren erfolgreich Fernsehen für die Rock- und Metal-Gemeinde machen, widmen wir uns zu Beginn der dunklen Jahreszeit nun der schwarzen Szene. Wir hatten in der Vergangenheit bereits Clips, Konzerte und Specials von ASP, In Extremo, Subway To Sally und Letzte Instanz – jetzt steigen wir buchstäblich noch tiefer in den Orkus! und freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit dem renommiertesten Magazin dieser Zunft.

Außerdem weiß Stormbringer:

iM1 (ehemals bekannt als “iMusic1”) ist der TV-Sender der iMusic TV GmbH, der sich seit sechs Jahren bewusst gegen den sinkenden Musikanteil anderer Programme abgrenzt. iM1 spielt 24/7 Musik, Konzerte, Interviews, Musik-Dokus und ist modern und digital (…) Hinzukommen die Livestreams http://www.iM1.tv, sowie bei http://www.zattoo.de und http://www.yamgo.mobi (fürs Handy). Alle Infos zum Programm unter: http://www.iM1.tv.

Na, das hört sich doch vielversprechend an? Zeitmemory ist übrigens dieser Song, den es seit kurzem über alle größeren Download-Portalen (iTunes, Amazon, etc.) als Single zu erstehen gibt:

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HENKE – Zeitmemory


Das Oswald Henke “sein Ding durchzieht”, auch wenn die Musikindustrie nicht mitmacht, ist ja unter den Fans mittlerweile schon hinreichend bekannt. Wenn die Plattenindustrie nicht will, dann gibt es die CDs halt nur zum Download, siehe fetisch:Mensch (das sogar lange Zeit komplett umsonst) – und dann wird der Fokus auch nicht auf CDs sondern auf Live-Konzerte gelegt. Basta.

Mit seiner neuen Band HENKE hat Oswald letztes Jahr wieder ein neues Wagnis bestritten – eine CD komplett finanziert von den Fans, mit großartigen Aktionen – über Vorverkauf von CDs (mit gewissen Vorzügen, wie früheres erhalten einer signierten Version) hin zur Unikat-Versteigerung der Demos (auch wenn diese nicht auf das Album kommen sollten), oder dabei sein bei den Aufnahmen, etc. gab es viele Möglichkeiten und für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei, um die Band zu Unterstützen, bei ihrem 100%-HENKE Album, bei dem kein Label, keine Plattenfirma, kein Vertreiber auch nur in irgend einer weise Einfluss genommen hat.

Jetzt kommt der nächste Streich, der diesmal die Radiosender trifft:

“Wenn die Radiosender uns nicht spielen wollen, dann ist eben das Web 2.0 unsere Radiostation!” tönt es auf der Webseite von HENKE, und weiter:

Wer HENKE unterstützen und den Programmdirektoren der Radiostationen ein Schnippchen schlagen möchte, findet hier einen Youtube-Stream zu unserer Single „Zeitmemory“ in Radiofassung. Euere Aufgabe ist nun: Ihr müsst den Track weiterverbreiten. Schickt den Link an Freunde, Bekannte und Kollegen, verbreitet ihn in Foren und auf sonstigen Plattformen.

(…)

Dabei ist die Botschaft der Band klar: Nehmt das Zepter in die Hand und entscheidet selbst was da draußen Gehör bekommt und was nicht.

Der Song jedenfalls geht sofort ins Ohr und hinterlässt fiese Würmer, macht gespannt auf die bald erscheinende Vorab-Single und das Album, und sollte deshalb auch in der Tat fleißg gehört und geteilt werden. Also, viel Spaß mit dem Song, und aufauf – wer nicht will das noch mehr Bands irgendwann den Schritt gehen, und sich an Major-Lables verkaufen (wie es vor wenigen Wochen eine bis dahin wirklich tolle Band getan hat), der Teilt das jetzt 😉 :

The Perks of Being a Wallflower & Heroes/Helden


So heißt ein Briefroman, der 1999 von Stephen Chbosky, und genau so heißt auch die Verfilmung dieses Romans, zu dem ebenfalls Stephen Chbosky das Drehbuch geschrieben hat. Im Deutschen hat er den unglaublich schlechten Titel “Vielleicht lieber morgen” – und wird ab den 1. November im Kino zu sehen seien; in den Hauptrollen übrigens mit Logan Lerman (der übrigens schon bei Butterfly Effect eine riesige Rolle in Form des 7-jährigen Evan Treborn – die Hauptfigur aus dem Film – gespielt hat; den meisten aber wohl eher aus dem erst kürzlich veröffentlichten Film “Percy Jacskon – Diebe im Olymp” bekannt ist), Emma Watson (was? Kein Begriff? Hermine Granger aus den Harry Potter Verfilmungen) und Ezra Miller.

Ich durfte den Film schon heute in der Sneak genießen und ich war hellauf begeistert. Es ist einer dieser Filme, zu denen wahrscheinlich die wenigsten einen Bezug aufbauen können – die Leute mit denen ich im Kino war, fanden den eher schlecht, waren teilweise verwirrt und fanden nicht so wirklich Bezug. Wenn man diesen Bezug aber finden kann, dann ist er unglaublich toll; auch wenn es die ersten Minuten tierisch verstörend war, Emma Watson in einer solchen Rolle zu sehen. Hier hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich ihr das überhaupt abgekauft habe, was allerdings weniger an ihrer schauspielerischen Leistung lag, sondern wohl eher an meiner Festgefahrenheit, da ich sie über 10 Jahre noch nie in einer anderen Rolle gesehen habe. Neben der schauspielerischen Leistung von Logan Lerman und Ezra Miller geht sie manchmal allerdings fast auch ein wenig unter.

Langer rede kurzer Sinn: Ich werde mir definitiv die DVD zu diesem Film kaufen, und kann ihn nur all jenen Empfehlen, die tiefsinnige Filme mögen; vor allem aber bin ich auf das Buch gespannt, dass ich mir demnächst mal zulegen werde. Der Trailer ist leider nicht so toll, und ich fürchte, das viele Menschen enttäuscht sein werden, da er mit Emma Watson sicherlich auch viele Leute ins Kino locken wird, die mit dem Film wohl eher weniger anfangen können.

Und zu guter Letzt dann noch: Wegen Oswald Henkes eingedeutschten Cover habe ich den “Tunnelsong” nach den ersten paar Worten sofort erkannt:

Im Original natürlich von David Bowie, so ist es auch im Film als der “Tunnelsong” zu hören, den die Protagonisten nicht kennen, und nach dem sich die Hauptperson dann auf die Suche macht.

Später haben mein Mitbewohner und ich, nachdem er, der den gleichen Song nur als Cover von MIA. kennt, auf die Suchen nach dieser Version gemacht, und haben dann neben dem gesuchten Song auch noch ein anderes Highlight gefunden (das ich sogar schon vorher kannte, aber wieder ganz verdrängt hab). Ganz ganz großartig, dieses Cover von Till Lindemann (Frontmann von Rammstein) mit Apocalyptica!!!

Und der Vollständigkeit dann noch der Song in der Version von MIA.

Da geben sich die Sänger echt die Klinken in die Hände – einen eindeutigen Favorit kann ich nicht ausmachen, auch wenn ich insgesamt sagen muss (als Fan von Duetten mit hellem und dunklem Gesangspart) dass ich die Duett-Bearbeitung von Oswald Henke mit Sonja Kraushofer (Frontrauf bei L’Âme Immortelle) immer noch als eine besonders herausragende Version auffasse… wollen die sich nicht mal einfach mit Till, Apocalyptica und Mize Katz (Frontfrau bei MIA) zusammen tun?

Der Song Heroes jedenfalls ist so groß, dass er sogar in der deutschen Wiki einen eigenen Artikel verpasst bekommen hat.