“On and on the music plays…”


(…) Memories in paraphrase
Falling past my window
like the moring rain

The Birthday Massacre (by Ester Segarra)

The Birthday Massacre (by Ester Segarra)

Ich hätte schwören können, dass ich über die Band The Birthday Massacre schon mal gebloggt hätte, aber scheinbar ist dem nicht so. Eventuell befindet sich auf einer meinen vielen Backups noch ein früher Entwurf, auf den ich gerade nicht zugreifen kann. Aber das macht auch nichts, denn eigentlich wollte ich die Band nicht vorstellen, sondern auf ein neues Crowdfunding-Projekt hinweisen.

Nun sei es aber drum. Die Band „The Birthday Massacre“ habe ich bewusst vor mindestens drei Jahren wahrgenommen, auch wenn ich den Namen schon davor gehört hatte. Bei dieser Band handelt es sich zur Abwechslung mal um eine Kanadische Synth/Alternative/Gothic-Rock Band, aus der Metropole Toronto, die schon seit 1999 besteht.

2002 brachte die Band um die Frontsängerin Chibi ihre erste CD raus, Nothing and Nowhere, seit dem folgen im 2-3 Jahrestakt Alben, zuletzt die 2012 erschienene Platte Hide and Seek. Meine beiden persönlichen Favoriten sind die Violet aus dem Jahre 2005 und das Album Walking with Strangers, das 2007 veröffentlicht wurde.

Die bekanntesten Lieder der Band sind sicherlich die Songs „Looking Glass“, „Blue“ und „Nevermind“ zu denen die Bands auch jeweils aufwendige Musikvideos produziert hat, und meiner Meinung nach auch schön wiedergeben, wie weit das Stil-Repertoire der Band ist.

Als weitere Anspieltipps würde ich aber unbedingt noch die Songs „Holiday“ und „To Die For“(!) nennen, die es mir sehr angetan haben 🙂

Wenn dieser kleine musikalische Ausflug euch nun schon überzeugt hat, habe ich gute Neuigkeiten – die Band produziert aktuell die nächste Platte, und auch diese Band hat sich – wie viele andere vor ihr – von dem Crowdfunding anstecken lassen. Wer dafür sorgen möchte, dass dieses Album finanziert werden kann, bezahlt jetzt und bekommt dafür dann nicht nur das Album inklusive digitaler Version noch vor dem Veröffentlichungsdatum, sondern kann – je nach Budget – auch noch zwischen vielen schönen Goodies wählen.

Einsteigen kann man schon mit $10 USD, für den reinen Download, daneben gibt es aber auch ein physisches Album, sowie eine veröffentlichung als Vinyl. Exclusive T-Shirts die ausschließlich für die Unterstützer produziert werden gehören bei Crowdfunding mittlerweile sicherlich schon zum guten Ton. Neben zusätzlichen signierten Postern und Postkarten, sowie einer Namensnennung im Booklet haben sich The Birthday Massacre aber auch noch ein paar Besonderheiten: Etwa eine persönlich eingesprochene Voicemail-Ansage, die Möglichkeit sich als Band bei dem Manager von „The Birthday Massacre“ vorzustellen, und professionelles Feedback zu bekommen (wenn nicht vielleicht sogar mehr?), bis hin zum ganz besonderen Remix, den die Band für einen selbst eingespielten und eingereichten Song anfertigen wird. Hierfür müsste dann allerdings schon eine Spende von $2 000 USD springen.

Für die besonderen Sachen sollte man sich allerdings beeilen. Diese sind natürlich nur begrenzt, und obwohl das Projekt erst seit 2 Stunden bei PledgeMusic online ist, und noch 60 Tage läuft, ist das Album schon zu über 70% finanziert und die ersten Pakete ausverkauft! Das Vorhaben wird also sicherlich noch innerhalb der ersten 24h finanziert sein.

Daher: Nichts wie ran da! Ich werde leider noch eine weile warten müssen, denn demnächst steht bei mir eine finanzielle Belastung bevor. Aber von meinem favorisierten Paket gibt es auch noch ein paar mehr…

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Janus – Vater Deluxe


Mitte März kam meine Janus Sammelbestellung endlich bei mir an. Viel war drin, einiges, was ich schon kannte, aber bisher nur von Freunden vermacht bekommen habe, also nicht im Original besessen hab, aber auch einiges neues, das ich noch entdecken muss. Vorstellen möchte ich euch aus diesem Packet zunächst einmal die “Vater”, welche es noch in der Deluxe Edition beim Shop zu erstehen gibt – wer Interesse hat, sollte aber nicht all zu lang warten! Drei der insgesamt sechs angebotenen Werke (die “Isaak EP”, die “Kleinen Ängste” und die “Auferstehung”) sind schon wieder Vergriffen, und wenn Janus ihr Wort halten, werden diese Alben in absehbarer Zeit auch nicht neu aufgelegt Da dieser Beitrag schon vor einer ganzen Weile auf meiner Platte liegt, stimmt das nicht mehr – der Stand dieser Info ist mitte/ende März. Mittlerweile war kurzzeitig alles bis auf die Vater und die Winterreise vergriffen, jetzt sind noch ein paar “Kleine Ängste Hörbücher” wieder aufgetaucht. Nach Aussagen im Forum sind das nun aber wirklich nur noch wenige Restbestände! Leider versuchen auf der anderen Seite einige Menschen bei eBay durch Täuschung (Beschreibung: Längst vergriffene CD der Kultband Janus, etc.) auch ordentlich Geld für die CDs die es noch im Shop gibt, heraus zu schlagen. Guckt also bitte immer unbedingt vorher im Shop nach, bevor ihr auf was bei eBay bietet!

Zu Janus selbst habe ich ja schon ein paar Worte verloren. Seit 1995 gibt es die Band, seit 2006 existiert sie zwar noch ist aber nicht mehr aktiv. Nun, 2012 also gibt es wieder ein Lebenszeichen der beiden Musiker Dirk ‘RIG’ Riegert und Tobias ‘Toby’ Hahn. Unter den wenigen Resten, die sie noch nach der Inventur auftreiben konnten, zählte neben 4 weiteren Werken auch die “Vater Deluxe Edition”.

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“Ach, könnte ich doch endlich schlafen oder würde einfach wach… ” – fremd CD Rezension



Zeit, du böses Wesen. Dieser Artikel befindet sich nun schon fast ein halbes Jahr auf meiner Festplatte – fast komplett fertig war er, nur der Feinschliff, Lesekorrektur und Bebilderung und Querverweise fehlten. Leider beanspruchte mich das Leben dann aber an ganz anderen Fronten so sehr, dass ich erst jetzt dazu komme, ihn endlich zu veröffentlichen. Aber heute muss es sein, denn ab Donnerstag steht ja für mich dann sogar schon die nächste Rezension an, wenn ich endlich (und vorzeitig) die neue Single Eisige Wirklichkeit in den Händen halten darf! Hier also der längst überfällige Blogeintrag von vor etlichen Monaten:


Coverbild des fremd-Albums Am Freitag den 21. Oktober war es endlich soweit. Das lang ersehnte neue Studio-Album von ASP, fremd ist nun endlich über die Musikgeschäfte zu beziehen. Den treuen Fans hat ASP die CDs natürlich wie immer schon früher auf Reisen geschickt, und so kam meine CD und meine Vinyl-Platte schon am Montag an. Viel Zeit also, sich ein ausgiebiges Bild von der CD/Vinyl-Veröffentlichung und der Musik zu machen.

Erschienen ist das musikalische Kunstwerk, wie man es von ASP gewohnt ist, in verschiedenen Editionen. Zum einen in der, ich nenne sie jetzt mal sallop “abgespeckten” Version, welche als Standardversion ausgezeichnet wird. Es handelt sich hierbei um ein “Hardcover DigiPack” mit einem integriertem Booklet, das 28 Seiten stark ist, und die Songtexte so wie Bilder des neuen Artworks enthält. Die CD ist vorne in einem stabilen Plastiktray angebracht. Mehr kann ich zu dieser Version leider nicht sagen, denn ich habe mal wieder nur zur “Deluxe Ausgabe” gegriffen, in der das Herzblut von Asp gefolssen ist. Daneben habe ich mir allerdings auch die Vinyl-Platte geholt, denn auch diese fallen bei ASP eigentlich immer recht imposant aus und sind für mich als ASP Fan und Musiksammler ein immer noch einmal ein besonderes Schmankerl. Über beide Editionen, aber auch über die Musik selbst soll es also in diesem Beitrag gehen.

Kleiner Hinweis: Bitte bedenkt, dass dieser Blogeintrag auch ein wenig spoilernd wirken kann. Wer das Album noch nicht hat, aber sicher kaufen möchte, und das Werk selbst entdecken möchte, sollte vielleicht noch warten, mit dem Lesen – wer sich auf der anderen Seite nicht vorstellen kann, waurm er Geld für dieses Album ausgeben sollte, ist hier genau richtig (ich hoffe nämlich, dass ihr das nach der Lektüre dann tut :D). Natürlich gilt wie immer, dass ich mich über Kommentare und Anmerkungen von euch sehr freue. Schreibt mir wenn ihr das Album auch habt, oder euch die Rezension gefällt. Schreibt mir auch, wenn ihr anderer Meinung seid – und auch wenn ihr meine Rezension total kacke findet, dürft ihr dies gerne (dann aber bitte mit Begründungen) kundtun 😉

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