Mal wieder etwas aus dem Potter-Universum


Eigentlich war ich bisher ja eher genervt von “News” aus dem Potter-Universum. Da sollte Dumbledore im nachhinein Schwul sein, und Hermine hätte vielleicht doch eher mit Potter zusammen kommen sollen, weil Rowling nach den Filmen die Erkenntnis hatte, dass Ron doch eher ein Looser ist. Und dann kommt ständig das Gerücht über ein Sequel auf; vielleicht auch um rückwirkend in die Geschichte eingreifen zu können? -Ein wenig hab ich das Gefühl, Rowling kann nix anderes mehr und will daher keine Gelegenheit auslassen an der Harry Potter Saga herum zu doktorn.

Dabei ist das Werk gut. Es hat sich als Buch millionenfach verkauft, die Fangemeinde ist unglaublich, Rowlings Vermögen nach Vermarktung der Filmrechte auf über 600 Millionen Pfund geschätzt – sie kann also soviel nicht falsch gemacht haben. Und dennoch, wenn man sich in den Fan-Fiction-Kreisen umsieht (ich kenne (leider 😀 ) ein paar Potterheads (wohl analog zu Pottheads), wie sie sich gerne bezeichnen, und habe deshalb immer mal wieder Einblick in diese sehr verrückte Welt der Fanfiction-Schreiber), so hat man das Gefühl, das Rowling sich ebenfalls dort umguckt und das, was die Fans gerne hätten, das wird dann in einem nächsten Interview genannt, damit sie den Fans möglichst nahe ist.

Continue reading

Advertisements

Non-Stop


Letzte Woche gab es leider wegen Krankheit keinen Sneak-Film für mich, dafür dann aber heute wieder eine Rezension. Es lief “Non-Stop”.

Wer den Trailer gesehen hat, weiß eigentlich schon worum es in dem Film geht, und das ist ziemlich schade, denn in der ersten halben bis drei-viertel Stunde wird der Zuschauer eigentlich im Dunkeln darüber gehalten, worum es gehen wird. Darum möchte ich auch hier   jedem die Chance geben, nicht weiter zu lesen – ich denke es lohnt sich. Kommt doch, falls ihr noch gar nichts vom Film gehört habt, erst wieder wenn ihr ihn gesehen habt, und hinterlasst dann gerne einen Kommentar? Als Anhaltspunkt: Hinter Non-Stop verbirgt sich für euch ein interessanter Mystery-Thriller, der von der Story auf jeden Fall besser ist, als der zuletzt vorgestellte Jack Ryan, und dank einiger Twists Kurzweile verspricht.

Wer sich nicht eines besseren von mir belehren lassen möchte, oder den Trailer eh schon gesehen hat, der lese nun bitte weiter 😉

Continue reading

Jack Ryan: Shadow Recruite


Letzte Woche habe ich versprochen, jeden Sneak-Film zu rezensieren, und daran möchte ich mich halten, auch wenn es sich hierbei um keinen sonderlich herausragenden Film handelt. Dazu muss man allerdings auch sagen, dass dieser Film den regelmäßigen Kinogängern schon alleine deshalb auf den Keks gehen musste, weil dieser Trailer wirklich ausnahmslos vor jeder Filmvorführung im gesamten letzten halben Jahr gezeigt wurde. Irgendwann konnte man den Trailer mitsprechen, und wenn ein Trailer zum Erbrechen gezeigt wird, dann verfehlt man sein Ziel auch wenn der Trailer an für sich nicht unbedingt schlecht war. Wie der Titel schon verrät, lief diese Woche ein Film, welcher auf einer Romanfigur des Autors Tom Clancy basiert.

Wem nun Tom Clancy ein Begriff ist, der weiß, was nun folgen wird. Eine konservative, pro-amerikanische Heldengeschichte, voller politischer Intrigen, in denen die Bösen (in der Regel Russland oder aber Terroristen) Amerika unbemerkt bedrohen und ein patriotischer Held, ein Zivilist – quasi ein Jedermann – es mit Hilfe des Geheimdienstes und des Militärs in letzter Sekunde schafft, die Freiheit und etliche unschuldige Menschenleben in Amerika zu beschützen.

Die Figur Jack Ryan wurde dabei schon früher für Filme wie Jagd auf Roter Oktober, Die Stunde des Patrioten, Das Kartell oder Der Anschlag von unterschiedlichen Schauspielern dargestellt; alles Filme die sehr Erfolgreich waren, und direkt einen der vielen Romane von Tom Clancy umsetzen. Jack Ryan: Shadow Recruite wiederum hat keine Romanvorlage. Kann es dennoch an den Erfolg der alten Filme anknüpfen?

Continue reading

Saving Mr. Banks


Schon seit ich denken kann, gehe ich gerne ins Kino – damals noch in Hamburg in das geschichtsträchtige Grindelkino (betrieben von der Universum Film AG, die leider mittlerweile Insolvent sind – wohl vor allem wegen den gesichtslosen Kino-Riesen Cinemaxx und UCI – und alle ihre Kinos in Hamburg dicht gemacht haben); wobei ich auch das Altonaer Szenekino Zeise immer schon toll fand – obwohl es so winzig war; vielleicht weil ich hier meinen aller ersten Kinofilm (Disneys Schnewittchen und die Sieben Zwerge) gesehen hab? In Husum wurde meine Liebe für kleine, unabhängige Kinos dann vollends besiegelt. Das Kino-Center Husum, bei dem es Tische statt Platzkarten gibt, mit hübsche Lämpchen, und Bestellungen an den Tisch, wird zum Lieblingskino. In Kiel folgt dann das STUDIO Filmtheater, welches sich vor allem durch die Begeisterung der beiden filmliebhabenden Kinobetreiber auszeichnet. In Bremen gibt es kein wirkliches Lieblingskino, aber da ich vor allem auch zum Sneak-Gänger geworden bin, wird auch hier wöchentlich die Sneak frequentiert.

Schon in Kiel hatte ich überlegt, eine kleine Blogreihe zu starten, zu den Filmen, die gesneakt wurden, was ich zeitlich nicht hinbekommen habe – hier in Bremen möchte ich das nun endlich angehen. Wenn ich es zeitlich schaffe, wird es hier jeden Montag oder Dienstag einen Beitrag zum Film geben, den ich gerade im Kino gesehen habe; unter der Rubrik “Sneaked” sollen diese dann gesammelt werden. Diese Woche war es, wie der Titel schon zeigt, “Saving Mr. Banks”


Von der Existenz des Filmes habe ich bis eben noch garnichts gewusst, und so war ich vollständig überrascht, als das Logo dann schon einen Disney-Film ankündigte. Disney? Oh nein, lass es bitte nicht den Muppets-Film sein. Und was ist das eigentlich für ein Disney Logo?! Es war verdammt alt. Nicht das 3D-Computeranimierte Schloss, aus dem heraus gezoomt wird, und bei dem dann die kleine Tinkerbell in einem Bogen über das Schloss fliegt, und dabei Sternenstaub regnen lässt. Nein, es war eine statische, blaue Silhuette des Schlosses.

Und dann lief mir eine leichte Gänsehaut über den rücken, schon nach den ersten drei Tönen drehte ich mich zu meiner Freundin um und sagte “Hey, dass ist doch aus Mary Poppins?!” Schon auf der Kennenlernfahrt der Erstsemesterstudenten der Physik stellte sich heraus, dass ich ein unglaublich gutes Filmmusik<->Film-Gedächtnis zu haben scheine. Wir hatten ein Spiel gespielt, bei dem zwei Teams jeweils den Titel zur eingespielten Musik nennen sollten – danach war mir der Titel als Freak/Geek sicher. Wir gewannen mit mehr als das doppelte der Punktzahl, und mindestens die hälfte der Tipps kamen von mir. Erschreckend.

Ich war mir also sicher, dass es die Melodie von Mary Poppins war, aber das passte nun so garnicht zu dem, was folgte.
Continue reading

“On and on the music plays…”


(…) Memories in paraphrase
Falling past my window
like the moring rain

The Birthday Massacre (by Ester Segarra)

The Birthday Massacre (by Ester Segarra)

Ich hätte schwören können, dass ich über die Band The Birthday Massacre schon mal gebloggt hätte, aber scheinbar ist dem nicht so. Eventuell befindet sich auf einer meinen vielen Backups noch ein früher Entwurf, auf den ich gerade nicht zugreifen kann. Aber das macht auch nichts, denn eigentlich wollte ich die Band nicht vorstellen, sondern auf ein neues Crowdfunding-Projekt hinweisen.

Nun sei es aber drum. Die Band „The Birthday Massacre“ habe ich bewusst vor mindestens drei Jahren wahrgenommen, auch wenn ich den Namen schon davor gehört hatte. Bei dieser Band handelt es sich zur Abwechslung mal um eine Kanadische Synth/Alternative/Gothic-Rock Band, aus der Metropole Toronto, die schon seit 1999 besteht.

2002 brachte die Band um die Frontsängerin Chibi ihre erste CD raus, Nothing and Nowhere, seit dem folgen im 2-3 Jahrestakt Alben, zuletzt die 2012 erschienene Platte Hide and Seek. Meine beiden persönlichen Favoriten sind die Violet aus dem Jahre 2005 und das Album Walking with Strangers, das 2007 veröffentlicht wurde.

Die bekanntesten Lieder der Band sind sicherlich die Songs „Looking Glass“, „Blue“ und „Nevermind“ zu denen die Bands auch jeweils aufwendige Musikvideos produziert hat, und meiner Meinung nach auch schön wiedergeben, wie weit das Stil-Repertoire der Band ist.

Als weitere Anspieltipps würde ich aber unbedingt noch die Songs „Holiday“ und „To Die For“(!) nennen, die es mir sehr angetan haben 🙂

Wenn dieser kleine musikalische Ausflug euch nun schon überzeugt hat, habe ich gute Neuigkeiten – die Band produziert aktuell die nächste Platte, und auch diese Band hat sich – wie viele andere vor ihr – von dem Crowdfunding anstecken lassen. Wer dafür sorgen möchte, dass dieses Album finanziert werden kann, bezahlt jetzt und bekommt dafür dann nicht nur das Album inklusive digitaler Version noch vor dem Veröffentlichungsdatum, sondern kann – je nach Budget – auch noch zwischen vielen schönen Goodies wählen.

Einsteigen kann man schon mit $10 USD, für den reinen Download, daneben gibt es aber auch ein physisches Album, sowie eine veröffentlichung als Vinyl. Exclusive T-Shirts die ausschließlich für die Unterstützer produziert werden gehören bei Crowdfunding mittlerweile sicherlich schon zum guten Ton. Neben zusätzlichen signierten Postern und Postkarten, sowie einer Namensnennung im Booklet haben sich The Birthday Massacre aber auch noch ein paar Besonderheiten: Etwa eine persönlich eingesprochene Voicemail-Ansage, die Möglichkeit sich als Band bei dem Manager von „The Birthday Massacre“ vorzustellen, und professionelles Feedback zu bekommen (wenn nicht vielleicht sogar mehr?), bis hin zum ganz besonderen Remix, den die Band für einen selbst eingespielten und eingereichten Song anfertigen wird. Hierfür müsste dann allerdings schon eine Spende von $2 000 USD springen.

Für die besonderen Sachen sollte man sich allerdings beeilen. Diese sind natürlich nur begrenzt, und obwohl das Projekt erst seit 2 Stunden bei PledgeMusic online ist, und noch 60 Tage läuft, ist das Album schon zu über 70% finanziert und die ersten Pakete ausverkauft! Das Vorhaben wird also sicherlich noch innerhalb der ersten 24h finanziert sein.

Daher: Nichts wie ran da! Ich werde leider noch eine weile warten müssen, denn demnächst steht bei mir eine finanzielle Belastung bevor. Aber von meinem favorisierten Paket gibt es auch noch ein paar mehr…

2Pac


Heute habe ich auf Facebook gelesen, dass das lange geplante Filmprojekt, nämlich ein “Biopic” zu Tupac nun doch endlich starten soll. Biopic kannte ich vorher auch nicht, dass ist heute scheinbar Hipp für eine filmische Biographie. Was mir aber dadurch wieder in mein Bewusstsein gerückt wurde: In diesem Monat wurde doch 2Pac ermordet? Das ist mir schon vor drei Monaten bekannt gewesen, und da ich lust hatte, mal wieder über Musik zu schreiben und auch über ein etwas anderes Genre als immer nur dieses düstere Gothic, hab ich vor drei Monaten einen Artikel verfasst, und ihn so bei WordPress eingestellt, dass er automatisch publiziert wird, und zwar eben am 13. September, dem Ermordungstag von Tupac, genau um 3 Minuten nach 4 Uhr morgens sollte er hier zu lesen sein. Wie man meinem Blog entnehmen kann: Wodpress hat es nicht so mit dem einhalten von Terminen, auch wenn es im Admin-Bereich für diesen Beitrag behauptet, er sei schon veröffentlicht; hier also nachgereicht der Beitrag, der sich noch immer in den Entwürfen befindet, obwohl er  eigentlich schon vor über einer Woche hätte drausen sein sollen:


We gotta make a change!
It’s time for us as a people to start makin’ some changes.
Let us change the way we eat, let us change the way we live
And let us change the way we treat each other.
You see the old way wasn’t working out
So it’s on us to do what we got to do
– to survive

Heute ist Jahrestag der Ermordnung von 2Pac – auch bekannt als Makaveli – der vor 17 Jahren erschossen wurde. Mit brügerlichem Namen Tupac Amaru Shakur in New York City 1971 geboren, wäre er heute 42 Jahre alt gewesen – nicht nur für uns Informatiker eine besondere Zahl, daher ist es mir auch ein Beitrag wert, in Gedenken an Tupac, der schon mit 25 sterben musste. In sehr ärmlichen Verhältnissen geboren, wuchs er zunächst, wegen seiner Hautfarbe und seiner sozialen Schicht als Außenseiter im gutbürgerlichem Umfeld in Baltimore auf. Nachdem der Vater die Familie verließ, wurde er dann von seiner Mutter nach Kalifornien gebracht, wo der ansonsten sehr gebildete (er interessierte sich für Literatur, Ballett und Theater) Junge durch das soziale Umfeld auf die schiefe Bahn geriet; hier fand er anschluss an andere Außenseiter – ebenfalls Schwarze – die im Ghetto aufwuchsen.

Erst die zufällig enstandenden Kontakte zum Musikgeschäft holten ihn aus der Drogenkriminalität, in der er sonst versumpft wäre, heraus – er entfaltete nun sein Talent als Rapper und gilt heute mit 75 Millionen verkauften Tonträgern als einer der erfolgreichsten Musiker der Rapszene. Trotz seines rüpelhaften Auftretens in der Presse war Tupac schon immer sozial engagiert, was sich auch in seinen Songs wiederspiegelt. Diese drehen sich um das Leben im Ghetto in Kalifornien – das übrigens nicht verherrlicht wird! Statt dessen übt er Kritik an der Politik, an Rassismus, an Frauendiskriminierung, an Unterdrückung, an Kriegen, der Gesellschaft und sogar am Kapitalismus. Aber seine Songs enthalten auch Rechtfertigungen für das Leben als “Thug”, also als Kriminellen, wenn man doch keine andere Wahl hat um in diesem System zu überleben; und angeheizt durch die Fehde in die er unglücklicherweise geriet, gab es auch viele Diss-Songs.

Continue reading

Coven


american-horror-story-coven_bild03Das Wort Coven hat seinen Ursprung aus dem lateinischen convenire, conventus, übersetzt zu “zusammenkommen”, “Zusammenkunft”, sowie aus covin, “Betrug, Täuschung”, und bezeichnet das Zusammentreffen von 13 Frauen (Hexen) zu einem Hexenzirkel – historisch in das 12. Jahrhundert zurückreichend, wo die ersten Hexensabatte in der Literatur erwähnt wurden.

Dem ein oder anderen Serienfreund wird der Begriff Coven vor allem in Verbindung mit American Horror Story etwas sagen: Coven, so heißt die 3. Staffel der Serie, die pünktlich im Herbst ab den 9. Oktober beim Privatsender FX Network (u.A. bekannt für Serien wie The Shield, Nip/Tuck) der 20th Century Fox Film Corporation ausgestrahlt wird. Die Serie American Horror Story habe ich Ende letzten Jahres entdeckt und die ersten zwei Staffeln mit den Titeln Murder House, und Asylum regelrecht verschlungen. Bei der Serie geht es um genau das, was der Titel verspricht: Solide amerikanischen Horrorgeschichten, wobei jede Staffel ein anderes Thema und einen anderen Aspekt beschreibt, dabei aber viele Bestandteile von Horror-Geschichten einfließen lässt.

Continue reading