Gesneaked – die letzten 3 Wochen


Eigentlich wollte ich doch jede Woche etwas zu “Sneaked” schreiben, und vor allem nicht wieder einen riesigen Backlog an Themen aufkommen lassen. Dennoch ist der letzte Eintrag schon wieder etliche Wochen ein – zu meiner Verteidigung: Wir sind gerade umgezogen, und es gab viel zu tun, und daher wenig Zeit für lange Stunden am PC. Dennoch: Es waren so viele gute Filme dabei, dass ich diese nicht einfach unerwähnt lassen kann – daher nun hier also der Gesneaked-Dreierpack. Dadrunter tolle Filme, die es Wert waren, geguckt zu werden! Wer also weiter liest findet kleine Zusammenfassungen, sowie eine Bewertung zu:

  1. A Long Way Down (gesehen am 10.03.; Kinostart: 03.04.)
  2. Snowpiercer (gesehen 17.03; Kinostart: 03.04.)
  3. Sabotage (gesehen 24.03; Kinostart: 10.04.)

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Non-Stop


Letzte Woche gab es leider wegen Krankheit keinen Sneak-Film für mich, dafür dann aber heute wieder eine Rezension. Es lief “Non-Stop”.

Wer den Trailer gesehen hat, weiß eigentlich schon worum es in dem Film geht, und das ist ziemlich schade, denn in der ersten halben bis drei-viertel Stunde wird der Zuschauer eigentlich im Dunkeln darüber gehalten, worum es gehen wird. Darum möchte ich auch hier   jedem die Chance geben, nicht weiter zu lesen – ich denke es lohnt sich. Kommt doch, falls ihr noch gar nichts vom Film gehört habt, erst wieder wenn ihr ihn gesehen habt, und hinterlasst dann gerne einen Kommentar? Als Anhaltspunkt: Hinter Non-Stop verbirgt sich für euch ein interessanter Mystery-Thriller, der von der Story auf jeden Fall besser ist, als der zuletzt vorgestellte Jack Ryan, und dank einiger Twists Kurzweile verspricht.

Wer sich nicht eines besseren von mir belehren lassen möchte, oder den Trailer eh schon gesehen hat, der lese nun bitte weiter 😉

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Jack Ryan: Shadow Recruite


Letzte Woche habe ich versprochen, jeden Sneak-Film zu rezensieren, und daran möchte ich mich halten, auch wenn es sich hierbei um keinen sonderlich herausragenden Film handelt. Dazu muss man allerdings auch sagen, dass dieser Film den regelmäßigen Kinogängern schon alleine deshalb auf den Keks gehen musste, weil dieser Trailer wirklich ausnahmslos vor jeder Filmvorführung im gesamten letzten halben Jahr gezeigt wurde. Irgendwann konnte man den Trailer mitsprechen, und wenn ein Trailer zum Erbrechen gezeigt wird, dann verfehlt man sein Ziel auch wenn der Trailer an für sich nicht unbedingt schlecht war. Wie der Titel schon verrät, lief diese Woche ein Film, welcher auf einer Romanfigur des Autors Tom Clancy basiert.

Wem nun Tom Clancy ein Begriff ist, der weiß, was nun folgen wird. Eine konservative, pro-amerikanische Heldengeschichte, voller politischer Intrigen, in denen die Bösen (in der Regel Russland oder aber Terroristen) Amerika unbemerkt bedrohen und ein patriotischer Held, ein Zivilist – quasi ein Jedermann – es mit Hilfe des Geheimdienstes und des Militärs in letzter Sekunde schafft, die Freiheit und etliche unschuldige Menschenleben in Amerika zu beschützen.

Die Figur Jack Ryan wurde dabei schon früher für Filme wie Jagd auf Roter Oktober, Die Stunde des Patrioten, Das Kartell oder Der Anschlag von unterschiedlichen Schauspielern dargestellt; alles Filme die sehr Erfolgreich waren, und direkt einen der vielen Romane von Tom Clancy umsetzen. Jack Ryan: Shadow Recruite wiederum hat keine Romanvorlage. Kann es dennoch an den Erfolg der alten Filme anknüpfen?

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Saving Mr. Banks


Schon seit ich denken kann, gehe ich gerne ins Kino – damals noch in Hamburg in das geschichtsträchtige Grindelkino (betrieben von der Universum Film AG, die leider mittlerweile Insolvent sind – wohl vor allem wegen den gesichtslosen Kino-Riesen Cinemaxx und UCI – und alle ihre Kinos in Hamburg dicht gemacht haben); wobei ich auch das Altonaer Szenekino Zeise immer schon toll fand – obwohl es so winzig war; vielleicht weil ich hier meinen aller ersten Kinofilm (Disneys Schnewittchen und die Sieben Zwerge) gesehen hab? In Husum wurde meine Liebe für kleine, unabhängige Kinos dann vollends besiegelt. Das Kino-Center Husum, bei dem es Tische statt Platzkarten gibt, mit hübsche Lämpchen, und Bestellungen an den Tisch, wird zum Lieblingskino. In Kiel folgt dann das STUDIO Filmtheater, welches sich vor allem durch die Begeisterung der beiden filmliebhabenden Kinobetreiber auszeichnet. In Bremen gibt es kein wirkliches Lieblingskino, aber da ich vor allem auch zum Sneak-Gänger geworden bin, wird auch hier wöchentlich die Sneak frequentiert.

Schon in Kiel hatte ich überlegt, eine kleine Blogreihe zu starten, zu den Filmen, die gesneakt wurden, was ich zeitlich nicht hinbekommen habe – hier in Bremen möchte ich das nun endlich angehen. Wenn ich es zeitlich schaffe, wird es hier jeden Montag oder Dienstag einen Beitrag zum Film geben, den ich gerade im Kino gesehen habe; unter der Rubrik “Sneaked” sollen diese dann gesammelt werden. Diese Woche war es, wie der Titel schon zeigt, “Saving Mr. Banks”


Von der Existenz des Filmes habe ich bis eben noch garnichts gewusst, und so war ich vollständig überrascht, als das Logo dann schon einen Disney-Film ankündigte. Disney? Oh nein, lass es bitte nicht den Muppets-Film sein. Und was ist das eigentlich für ein Disney Logo?! Es war verdammt alt. Nicht das 3D-Computeranimierte Schloss, aus dem heraus gezoomt wird, und bei dem dann die kleine Tinkerbell in einem Bogen über das Schloss fliegt, und dabei Sternenstaub regnen lässt. Nein, es war eine statische, blaue Silhuette des Schlosses.

Und dann lief mir eine leichte Gänsehaut über den rücken, schon nach den ersten drei Tönen drehte ich mich zu meiner Freundin um und sagte “Hey, dass ist doch aus Mary Poppins?!” Schon auf der Kennenlernfahrt der Erstsemesterstudenten der Physik stellte sich heraus, dass ich ein unglaublich gutes Filmmusik<->Film-Gedächtnis zu haben scheine. Wir hatten ein Spiel gespielt, bei dem zwei Teams jeweils den Titel zur eingespielten Musik nennen sollten – danach war mir der Titel als Freak/Geek sicher. Wir gewannen mit mehr als das doppelte der Punktzahl, und mindestens die hälfte der Tipps kamen von mir. Erschreckend.

Ich war mir also sicher, dass es die Melodie von Mary Poppins war, aber das passte nun so garnicht zu dem, was folgte.
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