Mal wieder etwas aus dem Potter-Universum


Eigentlich war ich bisher ja eher genervt von “News” aus dem Potter-Universum. Da sollte Dumbledore im nachhinein Schwul sein, und Hermine hätte vielleicht doch eher mit Potter zusammen kommen sollen, weil Rowling nach den Filmen die Erkenntnis hatte, dass Ron doch eher ein Looser ist. Und dann kommt ständig das Gerücht über ein Sequel auf; vielleicht auch um rückwirkend in die Geschichte eingreifen zu können? -Ein wenig hab ich das Gefühl, Rowling kann nix anderes mehr und will daher keine Gelegenheit auslassen an der Harry Potter Saga herum zu doktorn.

Dabei ist das Werk gut. Es hat sich als Buch millionenfach verkauft, die Fangemeinde ist unglaublich, Rowlings Vermögen nach Vermarktung der Filmrechte auf über 600 Millionen Pfund geschätzt – sie kann also soviel nicht falsch gemacht haben. Und dennoch, wenn man sich in den Fan-Fiction-Kreisen umsieht (ich kenne (leider 😀 ) ein paar Potterheads (wohl analog zu Pottheads), wie sie sich gerne bezeichnen, und habe deshalb immer mal wieder Einblick in diese sehr verrückte Welt der Fanfiction-Schreiber), so hat man das Gefühl, das Rowling sich ebenfalls dort umguckt und das, was die Fans gerne hätten, das wird dann in einem nächsten Interview genannt, damit sie den Fans möglichst nahe ist.

Continue reading

Gute Serienfinalen und eine Frage zu Scrubs Med School


Es ist jedes mal wieder ein komisches Gefühl, eine Serie komplett zu Ende zu gucken. Besonders wenn man die Serie liebt, wenn man sie nicht nur nebenbei schaut, sondern sie ein fester Bestandteil des Alltags wird.

Besonders intensiv habe ich dies bei meiner ersten, wirklich aufmerksam geschauten Serie gemerkt, Six Feet Under, die mich schon nach den ersten Folgen so sehr gefesselt hat, dass ich gemerkt hatte, dass aus meinen Plan, die Serie im Hintergrund vor sich hin plätschern zu lassen nichts wird.

Vielleicht sollte ich dazu erzählen: Ich war lange Zeit kein aufmerksamer Serien-Gucker. Wenn mal was im Fernsehen lief, was sich gut gucken lies, hab ich das getan – King of Queens, The Fresh Prince of Bel-Air, Full House, Bill Cosby Show, Knight Rider, Adelheid und ihre Mörder, Großstadtrevier… das war das was ich damals gesehen hatte. Kleine, abgeschlossene Geschichten, keine Spielfillmlänge, leichte Kost, die, wenn man mal darauf Lust hatte, und eine Folge gerade lief, gut eben gucken konnte, ohne dass sie einen zu sehr aus dem Alltag rissen. Irgendwann kamen die Serien mit kontinuierlicher Geschichte in Mode – der “Serien-Mittwoch” – und das war absolut nichts für mich. Sich bewusst hinsetzen und eine Serie gucken? Nicht wirklich mein Ding, zu aufwendig, zu lange, zu viel (über die gesamte Serie) und doch auch zu wenig (bezogen auf eine Folge).

Continue reading