The Perks of Being a Wallflower & Heroes/Helden


So heißt ein Briefroman, der 1999 von Stephen Chbosky, und genau so heißt auch die Verfilmung dieses Romans, zu dem ebenfalls Stephen Chbosky das Drehbuch geschrieben hat. Im Deutschen hat er den unglaublich schlechten Titel “Vielleicht lieber morgen” – und wird ab den 1. November im Kino zu sehen seien; in den Hauptrollen übrigens mit Logan Lerman (der übrigens schon bei Butterfly Effect eine riesige Rolle in Form des 7-jährigen Evan Treborn – die Hauptfigur aus dem Film – gespielt hat; den meisten aber wohl eher aus dem erst kürzlich veröffentlichten Film “Percy Jacskon – Diebe im Olymp” bekannt ist), Emma Watson (was? Kein Begriff? Hermine Granger aus den Harry Potter Verfilmungen) und Ezra Miller.

Ich durfte den Film schon heute in der Sneak genießen und ich war hellauf begeistert. Es ist einer dieser Filme, zu denen wahrscheinlich die wenigsten einen Bezug aufbauen können – die Leute mit denen ich im Kino war, fanden den eher schlecht, waren teilweise verwirrt und fanden nicht so wirklich Bezug. Wenn man diesen Bezug aber finden kann, dann ist er unglaublich toll; auch wenn es die ersten Minuten tierisch verstörend war, Emma Watson in einer solchen Rolle zu sehen. Hier hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich ihr das überhaupt abgekauft habe, was allerdings weniger an ihrer schauspielerischen Leistung lag, sondern wohl eher an meiner Festgefahrenheit, da ich sie über 10 Jahre noch nie in einer anderen Rolle gesehen habe. Neben der schauspielerischen Leistung von Logan Lerman und Ezra Miller geht sie manchmal allerdings fast auch ein wenig unter.

Langer rede kurzer Sinn: Ich werde mir definitiv die DVD zu diesem Film kaufen, und kann ihn nur all jenen Empfehlen, die tiefsinnige Filme mögen; vor allem aber bin ich auf das Buch gespannt, dass ich mir demnächst mal zulegen werde. Der Trailer ist leider nicht so toll, und ich fürchte, das viele Menschen enttäuscht sein werden, da er mit Emma Watson sicherlich auch viele Leute ins Kino locken wird, die mit dem Film wohl eher weniger anfangen können.

Und zu guter Letzt dann noch: Wegen Oswald Henkes eingedeutschten Cover habe ich den “Tunnelsong” nach den ersten paar Worten sofort erkannt:

Im Original natürlich von David Bowie, so ist es auch im Film als der “Tunnelsong” zu hören, den die Protagonisten nicht kennen, und nach dem sich die Hauptperson dann auf die Suche macht.

Später haben mein Mitbewohner und ich, nachdem er, der den gleichen Song nur als Cover von MIA. kennt, auf die Suchen nach dieser Version gemacht, und haben dann neben dem gesuchten Song auch noch ein anderes Highlight gefunden (das ich sogar schon vorher kannte, aber wieder ganz verdrängt hab). Ganz ganz großartig, dieses Cover von Till Lindemann (Frontmann von Rammstein) mit Apocalyptica!!!

Und der Vollständigkeit dann noch der Song in der Version von MIA.

Da geben sich die Sänger echt die Klinken in die Hände – einen eindeutigen Favorit kann ich nicht ausmachen, auch wenn ich insgesamt sagen muss (als Fan von Duetten mit hellem und dunklem Gesangspart) dass ich die Duett-Bearbeitung von Oswald Henke mit Sonja Kraushofer (Frontrauf bei L’Âme Immortelle) immer noch als eine besonders herausragende Version auffasse… wollen die sich nicht mal einfach mit Till, Apocalyptica und Mize Katz (Frontfrau bei MIA) zusammen tun?

Der Song Heroes jedenfalls ist so groß, dass er sogar in der deutschen Wiki einen eigenen Artikel verpasst bekommen hat.

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