Dead Can Dance: Kostenlose EP


Logo der Band 'Dead Can Dance' Ja, in letzter Zeit schreibe ich irgendwie viel über Musik. Aber macht ja nichts, ihr könnt es ja, wie gesagt, weiterhin als meinen kleinen Beitrag zum weißen März sehen (wie gemein, dass ich immer noch nicht geschrieben habe, was es damit eigentlich genau auf sich hat, aber immerzu davon rede).

Ich bin vorhin selbst gerade erst drüber gestolpert: Eine kostenlose EP der Band “Dead Can Dance“, mit dem Namen “Happenings Live – Part III“. Was ihr dafür machen müsst? Auf die offizielle Seite gehen, und euch für den Newsletter von Dead Can Dance eintragen. Schon bekommt ihr eine Mail mit einem persönlichen Download-Link, und seit alsdann stolzer Besitzer der EP. Die EP beinhaltet Stücke der letzten Tour von 2005 und die III ist ein Hinweis darauf, dass es schon eine I und II gab, die auf gleiche weise auf der Webseite zu erstehen waren. Dabei hat jede EP ihren Vorgänger ersetzt – die anderen zwei EPs gibt es zwar noch auf mehreren anderen Seite zum Download, ich weiß allerdings nicht, ob das dann noch legal ist – die Webseite schweigt dazu leider. Es lohnt sich folglich aber, immer mal wieder auf die Seite zu schauen, vielleicht gibt es ja auch eine vierte oder gar fünfte EP?

Dead Can Dance? Lest weiter 😉

Cover der 'Happenings Live - Part III' EP “Dead Can Dance” ist eine ursprünglich australische Band, bestehend aus den zwei Musikern Breandan Perry und Lisa Gerrard. Gegründet wurde die Band 1981, allerdings hielten die beiden es nicht lange in Australien aus und so siedelten die zwei schon ein Jahr später nach London um. Musikalisch lief es dort aber zunächst nicht besser – erst 1984 erschien das erste Album Dead Can Dance. Das Album wird oft beschrieben als eines das unter den Einfluss von den Musikstilen Post-Punk und Gothic Rock stünde… etwas das ich persönlich so jetzt weniger heraus höre, da ich hier wohl anderes erwarte. Die Wikipedia beschreibt den generellen Stil der beiden als eine Mischung aus Rock, Neoklassik, Mittelaltermusik und Weltmusik, mit Bevorzugung von traditionellen Elementen aus dem osteuropäischen– (siehe auch hier) und arabischen Musikraum, und führt sie als Vorreiter der Weltmusik und des Ethereal. Getragen wird die Musik vom ruhigen englischen Sprechgesang von Breandan Perry und dem onomatopoetischem Gesang der Altstimme von Lisa Grerard, die oft in Pseudosprache (also einer nicht real existierenden Sprache) singt.

Wer jetzt mit großen, fragenden Augen dasteht (so wie ich bei solchen Beschreibungen), dem hilft vielleicht mein Empfinden der Musik: Ich würde sie als sehr ruhig und atmosphährisch beschreiben, mit harmonierenden Synthesizer und realen Instrumenten, angenehm ruhigem Gesang – Männer und Frauenstimme im Duett/Wechsel oder jeweils einzeln – oft auch komplett instrumental, oft mit orientalischen und mittelalterlichen Einflüssen. Wunderbar schön zu hören, für den Ausklang eines stressigen Tages, beim Entspannen, etc. Vergleichbar beispielsweise mit Faun, aber sehr viel ruhiger und nicht so sehr fixiert auf das Mittelalter.

Man sollte sich hier echt ein eigenes Bild machen – indem man sich beispielsweise die “Live Happenings EP” herunter lädt; oder auch mal bei YouTube schaut. Meiner Meinung nach lohnt sich das – auch wenn der ein oder andere sie “langweilig” findet.

Insgesamt schuf die Band gemeinsam 7 Alben, dann trennten sich die beiden leider, und von 1998-2005 verfolgten beide Musiker Einzelprojekte. Erst 2005 kamen beide Musiker wieder zusammen um auf eine gemeinsame Tour zu gehen, betonten aber, dass dies kein Comeback wäre, und das die beiden sich so sehr voneinander entfremdet hätten, dass es keine weitere gemeinsame Arbeit geben werde; das Dead Can Dance 1998 gestorben sei.

Bis dann, ja, bis zum Jahre 2011. Hier wurde dann bekannt gegeben, dass es ab 2012 ein neues Album geben wird. Vorbote zu diesem Album sind die drei EPs, welche Live-Mitschnitte der Tournee von 2005 sind.

Zusammen mit dem neuen Album wird es auch eine neue Tour geben, und auch Deutschland wird dabei besucht werden, und hat mit ganzen 5 Konzerten sogar die meisten Konzerte je Land. Wer also interessiert ist: In der ersten Oktoberwoche spielen sie in Frankfurt, Berlin, Hamburg, München und Köln. Die Karten sind zwischen 38-55€ natürlich ein wenig happiger, aber bespielt werden auch große und imposante Musikhallen, wie die Philharmonie in Köln oder das CCH. Wer ernsthaftes Interesse hat, sollte wahrscheinlich auch nicht so lange warte, denn Standorte wie Paris, Brüssel, Porto oder London sind schon komplett ausverkauft. Karten gibt es auf der offiziellen Seite.

Ich werde erst einmal versuchen, mehr von dieser Band zu hören, ob ich sie so interessant finde, dass ich sie gleich live sehen muss, weiß ich noch nicht – aber falls mich jemand einladen möchte – abgeneigt wäre ich auch auf keinen Fall 😉

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2 thoughts on “Dead Can Dance: Kostenlose EP

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