Gratis Comic Tag (2011)


Das 'Gratis Comic Tag'-Logo In diesem kleinen Beitrag möchte ich auf den Gratis Comic Tag aufmerksam machen, der jedes Jahr am zweiten Samstag im Mai stattfindet und sich ganz dem Comic widmet. Nach ein paar allgemeinen Informationen möchte ich dann auf den GCT 2011 eingehen, an dem ich, durch Zufall ebenfalls teilgenommen habe. Der diesjährige GCT ist ja nun leider um, aber bis zum nächsten ist es nun auch weniger als ein Jahr, und wenn ich daran denke, werde ich dann nächstes Jahr auch noch mal rechtzeitig daran erinnern!
Außerdem möchte ich eine neue Blogreihe starten, und wenn ihr mir dabei helft, können es bis zu 74 (= 30 + 44) werden. 😉

Gratis Comic Tag!? Was’n des?

Der Gratis Comic Tag, gerne auch als GCT abgekürzt, ist ein einmal jährlich stattfindender Aktions-Tag, an dem alle mitmachenden Comic-, Spiele-, Bücher- und Fantasy-Läden Comichefte gratis verteilen. Ja wirklich gratis – ganz ohne Kaufzwang, oder sonstige Verpflichtungen. Man geht hinein, sucht sich seine(n) Comic(s) aus, und kann den Laden alsdann auch sofort wieder verlassen.

Natürlich kann man sich aber nicht wild an allen Comics bedienen, die sie im Sortiment haben – für diesen Tag werden spezielle Hefte hergestellt, die der ausgebende Händler kauft. Formal sieht das so aus, dass jedem Händler ein sogenanntes Grundpaket verkauft wird, welches dieser nehmen muss, und welches aus einem Grundstock an Comics besteht. Diese kann er dann noch individuell auffüllen, je nach Gutdünken. Jedes Heft kostet dem Händler dabei unter 50¢ (im letzten Jahr wohl 40¢, dieses Jahr sind es nach Bestellformular sogar nur 29¢/Heft – dafür wurde aber die Titelanzahl erhöht, so das unter dem Strich für den Händler in etwa der selbe Preis wie beim letzten Jahr entsteht) und der wiederum verschenkt es an seine Kunden. Die restlichen Kosten (Werbung, Transport, Infrastruktur, Planung, etc) tragen die teilnehmenden Verlage. Insgesamt zahlt der Händler eures Vertrauens €250,- oder mehr, nur um euch Geschenke zu machen.

Natürlich tun die Händler und Verlage dies nicht aus reiner Herzensgüte. Mit dieser Aktion wird auch ein monetäres Ziel anvisiert. Es soll zum einen das der Comic populärer werden. Denn in den eigenen Sammlerkreisen sind Comics gefeiert wie je zuvor – die normale Bevölkerung belächelt Comics jedoch meist immer noch als etwas, das nur für kleine Kinder ist. Oder eben für Nerds, wie z.B. die vier Jungs aus der Serie “The Big Bang Theory”.

Zum anderen soll der Einzelhandel gestärkt werden, denn in Zeiten von Amazon und Co. haben es kleine, mit Herzblut getragene 1-5-Mann-Comic Läden auch nicht wirklich einfach. Und wenn man die Leute schon einmal in einen Comic-Laden bekommen hat, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass diejenigen sich dann auch ein wenig umsehen, in den anderen Comics blättern, und vielleicht sogar noch das ein oder andere neue Entdecken, das sie ebenfalls mitnehmen können. Zum anderen können sich die Comic-Händler als freundliche Fachhändler mit Know-how beweisen.

Und daher spitzen die Zeichner für exklusive Comics den Bleistift, die Verlage suchen sich aus ihrem Sortiment Werke aus, die sie am besten repräsentieren sollen, und die Comic-Händler putzen ihre Theken heraus, überlegen sich wie sie die Comics am besten und gerechtesten unter das Volk bringen und überlegen sich allerlei weitere Aktionen (über das besondere Ausstellen von Comics, Autogramm- und Zeichenstunden bis hin zu Parties ist dabei alles vertreten). Und über die Webseite zum Projekt wird versucht, den Tag einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, unter Anderem auch indem ein aufwändiger Trailer hergestellt wird:

Auch ausgewählte Künstler und ihre Beiträge zum GCT werden auf der Webseite vorgestellt, wie etwa Felix Mertikat/Benjamin Schreuder (The Goon) oder Ingo Römling/Christopher Tauber (Die Toten). Auch besondere Verlage, wie der Dresdener Holzhof Verlag finden Erwähnung. Daneben werden natürlich alle Comics vorab vorgestellt, es gibt Empfehlungen und Vorab-Rezensionen auf die verwiesen wird, so dass unentschlossene sich eine Entscheidungshilfe einholen können. Und natürlich gibt es auch Listen zum Ausdrucken und ankreuzen, eine Liste aller teilnehmenden Händler mit Postleitzahlensuche und jede Menge Kontakt- und Austauschmöglichkeiten.

Um es kurz zu machen: Es wird ziemlich viel getan und gemacht, und es gibt einen großen Trubel rund um den Comic, mit jeder Menge Hintergrundwissen – und natürlich den Gratis-Comic(s)- nur um diesem ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Und dies gelingt, wie z.B. dieser Beitrag vom zdf.kultur zeigt:

Ursprünglich stammt die Idee übrigens (wie sollte es anders sein) aus den vereinigten Staaten, vom Original Free Comic Book Day, der dort schon seit 2002 stattfindet. Dort wird die Aktion schon lange sehr viel stärker von den Medien wahrgenommen, unter Anderem auch, weil der Tag geschickt mit Kinofilm-Premieren von Comic-Verfilmungen verknüpft wurde (z.B. Spiderman, X-Man, Iron Man oder Thor). So wurden in 30 Staaten schon über 2.000 Einzelhändler aktive Teilnehmer am FCBD und haben schon über 12 Millionen kostenlose Comics verteilt (siehe Wikipedia). Insgesamt wird dieser Tag dort als sehr Erfolgreich wahrgenommen und durch ihn auch der wieder wachsende Markt in den USA erklärt. In Deutschland ist dies natürlich noch um etliche Nummern kleiner. Aber wenn das Wachstum hierzulande anhält, dann sind wir auch bald da, wo die Amerikaner heute schon sind.

Schon der erste GCT, der GCT 2010, wurde von allen Beteiligten als großer Erfolg gesehen. Am 08.05.2010 haben 17 Comicverlage und 147 Comicläden in Deutschland, Österreich und der Schweiz teilgenommen, und insgesamt 169.000 Gratis-Comics, aufgeteilt auf 30 verschiedene Titel an den Mann bzw. die Frau gebracht. Dieses Jahr nun startete der zweite GCT, am 14.05.2011, und diesmal wurden die Zahlen noch mal um einiges aufgestockt – so sind aus den 17 Comicverlagen nun 28 Verlage geworden (und damit laut Wikipedia auch alle bedeutenden deutschen Verlage vertreten), die Anzahl der Händler hat sich nur Geringfügig (auf 166) erhöht, dafür aber die Anzahl und Auflagen der Comics: Aus satten 44 Titeln musste man sich seine Favoriten auswählen, insgesamt wurden 300.000 Comics gedruckt.

Meine Erfahrungen mit dem GCT 2011

Ich persönlich wurde von “Iesus” (Spitzname eines guten Kommilitonen mit dem ich mich recht schnell angefreundet habe 🙂 ) auf den GCT hingewiesen und hatte vorher noch nie davon gehört. Und da ich nun in Kiel wohne, und damit nicht erst 50 km hätte fahren müssen (von Husum aus sind die nächsten zwei Comic-Händler in Schleswig oder Flensburg!), und es hier sogar die Auswahl von zwei Comic-Händlern im Umkreis von unter 1km gibt, habe ich den Spaß mitgemacht, und Iesus beim abklappern der beiden Läden begleitet.

Als ich dann die Comics durchging, die es gratis gab, fiel mir auch sofort ein Werk ins Auge, nämlich “Die Toten”, welche, da es eine wirklich exklusiv für den GCT erstellte Geschichte war, auch ziemlich groß angepriesen wurde, z.B. auf der offiziellen Seite zum GCT oder auch auf der offiziellen Seite zur Comic-Serie. Ingo Römling ist ein mir bekannter Künstler, besser bekannt als “Monozelle” ist er vor allem Fans von Bands wie Mantus, L’Âme Immortelle, Alestorm und vor allem Letzte Instanz und natürlich ASP ein Begriff, denn Monozelle ist ein szene-bekannter Illustrator, vor allem für Cover und Artworks in der Gothic-Szene.

Ansonsten muss ich aber gestehen, dass ich eigentlich kein großer Comic Fan bin gewesen bin. In meiner Kindheit ja, da habe ich viel und gerne Comics gelesen. Die Mickey Mouse ist bei mir wöchentlich ins Haus gekommen (ja, sogar abboniert hatten wir sie), anfangs gab es auch einige Duck Tales Comics, später erfreute ich mich dann mehr und mehr zunächst der gelegentliche Asterix, und später dann Tim und Struppi, die es beide immer mal wieder zum Geburtstag oder zu Weihnachten gab.
Mit dem Älterwerden legte sich allerdings auch das wieder – und auch wenn ich noch längere Zeit gerne mal einen Comic auf Bahnhofskioske in die Hand nahm um darin zu blättern, hab ich mich den Comics langsam aber sicher abgewendet.

“Fantasy Reich”, Kiel

Was also mitnehmen auf einer Comic-Tour? Ich hab mir keine großartigen Gedanken gemacht, und statt dessen einfach abgewartet, was der Tag bringen würde. Wir waren dann schon um kurz nach 9 Uhr bei “Fantasy Reich“, auch wenn dieses erst um 10 Uhr aufmachten. Da das Schaufenster schnell “ausgesehen” war, und wir weit und breit die einzigen waren, haben wir uns noch einen Kaffee geholt. Als wir dann viertel vor zurück waren, hatte sich schon eine sehr lange Schlange vor “Fantasy Reich” gebildet. Wir hatten “Fantasy Reich” als erstes besucht (auch wenn “Gandalph” auf dem Weg näher gewesen wäre), weil die nach meinem Kommilitonen die schönere Auslage der Comics hatten – und tatsächlich: Für den GCT wurden die Comics auf einem extra Holzregal in der Mitte des Ladens ausgestellt. Man konnte jedes Comic in die Hand nehmen und einmal durchblättern. Auch durfte man sich ganze 4 Comics “pro Nase” aussuchen, und es gab von “Fantasy Reich” ein exklusives extra Comic, “Pure Fruit #1“, das man noch zusätzlich zu den 4 Comics bekam. Das “Fantasy Reich” hat damit aber noch nicht aufgehört. Von 10 – 18 Uhr waren ebenfalls über den Tag verteilt 6 Comic-Zeichner anwesend, und im “Café JuMe” gab es tagsüber einen Comic-Zeichenkurs für Kinder – abends lud das “Fantasy Reich” dann noch zur “Gratis Comic Tag”-Party ein – bestehend aus einer Release-Party zum “Pure Fruit #1” mit einer Ausstellung der Originalzeichnungen (über den gesammten Tag), Live-Musik von unterschiedlichen Bands, und ebenfalls Gratis Comics. Damit alle eine faire Chance auf Comics haben, wurden diese zurückgehalten, und immer nur ein geringes Kontingent an Heften über den Tag verteilt ausgelegt. Und für den Fall, dass man unschlüssig war, stand ein, im GCT T-Shirt gekleideter Mensch wirklich den ganzen Tag an den Regalen, und beriet die unentschieden und achtete auch ein wenig darauf, dass alles Gesittet von Statten lief.

Insgesamt hat man sich bei “Fantasy Reich” sehr viel Mühe für einen gelungenen Gratis Comic Tag gegeben. Und diese Mühe hat sich sicherlich auch ausgezahlt. Ich persönlich kannte den Laden bisher noch garnicht, und war froh ihn kennen gelernt zu haben. Auch wenn der Laden selbst ein wenig klein ist, reicht das Sortiment von Comics über RPGs und Accessoires, bis hin zu richtigen Mittelalter-Gewandungen. Auch das Team scheint recht nett zu sein, und ich bin mir sicher, diesen Laden noch öfters mal einen Besuch abzustatten.

“Gandalph”, Kiel

Mit Iesus hab ich mir also meine ersten 4 Comics in “Fantasy Reich” geholt. Dann ging es weiter zu “Gandalph“. “Gandalph” ist eine sehr viel größerer Laden, mit Filialen in Kiel, Flensburg und Rendsburg (gerade der Laden in Flensburg ist riesig). Die Filiale in Kiel ist ein wenig größer als die von “Fantasy Reich”, und durch seine exponierte Lage, direkt an einer Hauptstraße 5 Minuten vom Bahnhof und dem Sophienhof (eine riesige Einkaufspassage gegenüber vom Bahnhof), auch viel bekannter. Natürlich ist daher auch Auswahl, die “Gandalph” bieten kann um einiges größer, allerdings habe ich im Nachhinein das Gefühl, dass die Palette an Produkten, bzw. die Produktvielfalt bei “Fantasy Reich” doch ein kleinen wenig größer war. Entsprechend groß war jedoch auch der Andrang. Die Schlange ging selbst eine Stunde nach Öffnung bis nach draußen und wir standen bestimmt 15-20 Minuten an. Das es so langsam voran ging, lag unter anderem auch daran, dass die Comics allesamt hinter der Theke aufbewahrt wurden. Wenn man einen Comic haben wollte, musste man sich also anstellen, warten bis man an der Kasse war, und den Verkäufern sagen, was man haben wollte. Schade war, dass nirgendwo etwas aushing, und es auch keine Flyer (mehr?) gab, auf denen die Auswahl der Comics abgebildet war – so musste man aus dem Kopf heraus wissen, was man haben wollte. Das fand ich ziemlich schlecht organisiert. Auch, dass die Theke ebenfalls die Bezahl-Kasse und der Informationspunkt war, und sich somit auch immer suchende Menschen, oder Menschen die etwas kaufen und bezahlen wollten, dort zwischen mischten war meiner Meinung nach ungünstig. Schade fand ich aber vor allem, dass die beiden Comic-Austeiler an den Kassen quasi Fließbandarbeit leisteten. Der Kunde kam dran, sollte sagen, was er haben wollte, und dann schnell wieder verschwinden, damit die Schlange voran kam. Es gab weder Beratung, noch wollten einem die Menschen sagen, welche Comics es denn gab – wer nicht wusste, was er wollte, hatte Pech. Es wäre z.B. klug gewesen, zumindest 2 Flyer (einen pro Kasse) laminiert vor der Theke auszulegen – wenn man schon kein Poster aufhängen wollte, auf dem die Comics abgebildet waren. So habe ich gleich zwei Leuten ausgeholfen, indem ich meinen Flyer, den ich von “Fantasy Reich” mitgenommen habe, weitergegeben habe.

Das Manko wog “Gandalph” allerdings dadurch auf, dass es einen der Gratis-Comics mehr gab als bei “Fantasy Reich”, man sich also 5 Comics mitnehmen durfte. So kam man dann insgesamt auf 9 Comics + dem exkulsiven “Fantasy Reich” Comic.

Meine Ausbeute

Bei mir blieb es nicht bei den 10 Comics, ich habe sogar noch ein paar weitere Comics abstauben können. Da ich nämlich “Fantasy Reich” so toll fand, und abends noch mal mit Z. in der Stadt war, haben wir diesem noch einmal einen Besuch abgestattet. Meine Begleitung kannte den nämlich bisher auch noch nicht (“Fantasy Reich” liegt leider ziemlich versteckt inmitten einer Seitenstraße, durch die man nur geht, wenn man auch wirklich etwas in dieser Straße möchte), und sie kennt sich um einiges besser in Kiel aus, als ich. So waren wir um 17:45 Uhr noch einmal im “Fantasy Reich”, und siehe da: Es lagen noch immer genügend Comics aus, und auch der freundliche Herr vom morgen war noch dort. Also haben wir uns spontan dann noch einmal mit jeweils einem Satz Comics eingedeckt – und da meine Begleitung Comics doof findet, durfte ich die ihrigen haben.

Meine Ausbeute

So komme ich dann auf eine Ausbeute von 18 Comics, aufgeteilt auf folgende Titel (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Angor: 1 – Flucht
  • Bongo: Comics für Umme!
  • Golden City: 1. Strandpiraten
  • The Goon
  • Gratis Grusel Geisterstunde
  • Green Lantern: Secret Origin
  • Green Manor: I Mörder und Gentlemen
  • Die Legende der Drachenritter: Band 1 – JaΪna
  • Missi Dominici: Erstes Buch – Das Kind des Tierkreises
  • Die Peanuts
  • Professor Bell: Der Mexikaner mit den zwei Köpfen
  • Pure Fruit #1
  • Die Toten: Special
  • Der Tod und das Mädchen: Web-Edition
  • Thor: mit Ironman
  • Tramp: Der Geist des Vaters
  • Wasteland
  • Zarla: Die kleine Drachenjägerin

Nachträglich habe ich dann auch noch folgende zwei Bände “vermacht” bekommen:

  • Donald Duck
  • die Schlümpfe: Das Geheimnis der Zauberflöte

Die Comics haben alle das gleiche Format; es handelt sich um ganz normale Hefte, d.h. der Umschlag besteht aus etwas dickerem Papier, die Seiten sind zweifach geklammert, die Anzahl der Seiten schwankt zwischen 28-50 Seiten, im Format 16,8x24cm. Damit ist es etwas kleiner als das US-Standardformat, und entspricht dem deutschen Großband-Format (Gb). Wer seine Gratis Comics also als Schätze hüten möchte, macht mit Schutzhüllen im US-Standardformat definitiv nichts verkehrt 😉

In Kiel waren die Comics alle “umgestempelt” (jedes Comic hat irgendwo auf der Vorder- oder Rückseite ein Feld für den “Händlerstempel” des Händlers, der den Comic ausgegeben hat), was eine schöne Sache ist, denn bei Sammlern sind Hefte ohne Stempel scheinbar um einiges mehr wert, als Hefte mit Stempel (warum genau weiß ich nicht, aber vielleicht mag mir das ja jemand meiner Leser erklären?)

Fazit

Ich finde den Gratis Comic Tag eine wunderbare, und gelungene Aktion von der sich manch andere Industrie eine Scheibe von abschneiden könnte. War er ein Erfolg? Nun in meinen Augen schon. Spielte ich anfangs noch mit dem Gedanken, lediglich “Die Toten” mitzunehmen, weil ich 1. sonst nichts kannte, und 2. skeptisch war, bezogen auf Comics, bin ich nun stolzer Besitzer von insgesamt 20 Comics. Das ist ein mehrfaches von den Comics die ich bis dato besitze (ich besitze lediglich einen Band von Roman Dirge: Lenore Cooties, sowie die Comics um die Band ASP (Sieben Jahre mit Garg und Im Märchenland sowie Varieté Obscur und Die Kleine Ballade vom Schwarzen Schmetterling – welches aber beides keine Comics im eigentlichen Sinne sind).

Nun also 20 neue Comics aus unterschiedlichen Genren von unterschiedlichen Zeichnern, mit unterschiedlichen Geschichten – die ich alle lesen will. 5 Stück habe ich schon gelesen, und dabei hat mich das Sammelfieber auch schon ein wenig gepackt. 2 Comics würde ich mir gerne ein wenig näher ansehen, also mir vielleicht mal einen Band zulegen. Und auch den aktuellen Comic den ich lese, ist sehr interessant, so dass ich mir vorstellen könnte auch hier mal einen Band in die Hand zu nehmen.

Insgesamt also haben die Verlage es geschafft, zumindest mein Interesse ein wenig mehr zu wecken.

Und der Einzelhandel? Nun, “Gandalph” kannte ich schon länger, die Flensburger Filiale hatten wir schon vor Jahren mal besucht, und auch in der Kieler Filiale sind wir relativ kurz nach unserem Einzug hier in Kiel vorbei gekommen und haben uns mit Postern eingedeckt. “Fantasy Reich” wiederum kannte ich vorher noch nicht – und durch die liebe zum Detail und der vielen Mühe die sie sich gemacht haben, sind sie mir mehr als positiv in Erscheinung getreten. Dem Laden möchte ich noch öfters mal einen Besuch abstatten, vielleicht wenn ich mich tatsächlich zu einem Comic-Kauf durchringe? 🙂
Definitiv aber, wenn ich mir auch mal wieder ein Fantasy-Roman kaufen möchte, nach hübschen Kerzenständern/Spiegeln etc. suche, oder meine Mittelalter-Gaderobe aufstocken möchte. “Fantasy Reich” ist ein schön eingerichteter kleiner Laden, der definitiv ein Besuch wert ist, wenn man dann mal in Kiel ist 😉

Die Aktion ist bei mir so gut angekommen, dass ich schon ein paar Leuten davon erzählt habe, die diese Aktion nicht kennen – und ich habe ihn auch für einen langen Blogeintrag wert empfunden – mehr noch, ich möchte sogar eine Blogreihe starten. Für all diejenigen, die es nicht zum diesjährigen GCT geschafft haben, oder die weniger Glück bei der Menge/Auswahl der Comics hatten, aber auch für diejenigen die auf der Suche nach neuen Serien und Reihen sind, oder diejenigen, die wie ich gerne Rezensionen lesen, möchte ich alle Comic-Hefte die ich bekommen habe, vorstellen. Warum? Nun, natürlich gab es auch einiges exklusives auf dem GCT, aber viele Verlage haben sich auch überlegt, einfach mal den ersten Band ihrer Serie abzudrucken um dafür zu werben – andere haben noch nicht erschienenes Material in der GCT-Version erstveröffentlicht – Comics die man sich also auch regulär im Handel kaufen könnte. Und mit meiner Reihe kann ich vielleicht den ein oder anderen Comic doch ein wenig schmackhafter machen? Ziel der Aktion ist es, die Comics weiteren Menschen zugänglich zu machen, und wenn schon nicht jeder es geschafft hat, sich ein eigenes Exemplar zu sichern, so kann ich nun doch meine Eindrücke teilen. Rezensionen die ich schon geschrieben habe, sind in der Liste oben verlinkt, und eventuell werde ich später auch noch eine eigene Unterseite hierfür schaffen.

Falls euch die Rezensionen gefallen, und ihr mehr davon wollt – nun dann seid ihr aufgerufen! Schickt mir doch einfach die mir noch fehlenden Hefte zu und ich werde sie lesen und eine sorgfältige Rezension schreiben 🙂 Also, worauf wartet ihr? Kontaktiert mich einfach, und ich sage euch, wie ihr mir die Hefte zukommen lassen könnt. Gerne nehme ich auch Comics aus dem letzten Jahr – daher die 74 (40 aus diesem Jahr, sowie die 30 aus dem letzten).

One thought on “Gratis Comic Tag (2011)

  1. Pingback: Morgen ist der zweite Samstag im Mai! | ~ PygoscelisPapua | Media ~

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